Bekenntnis zur Historie

Heute haben wir vier neue Schaukästen aufgehängt. Diese beinhalten historisches Material aus der Zigarrenfabrik.

Herzlichen Dank an die Nachfahren der Familie Bilz für die Bereitstellung von Fotos, unserem Sänger Jörg Schmitz für die Idee und Gestaltung sowie Cornelia Hartmann von der Rahmenwerkstatt in Linsengericht für die kostenlose Herstellung der vier Schaukästen. Und Historiker Alois Hofmann für die geschichtliche Aufarbeitung.

Weiterhin haben wir jetzt auch einen ganz hochwertiges Desinfektionsgerät von der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen erhalten. Auch dafür unser Dank.

Nein, es ist kein Insektenhotel

Zur Verbesserung des Raumklangs haben wir in den letzten Tagen entsprechende Maßnahmen durchgeführt. Nach Vorschlag eines Experten haben wir Skyline Diffusore selbst hergestellt. Herzlichen Dank an alle die geholfen haben. Vor allem möchten wir uns aber bei unserem Schreinermeister und föderndem Mitglied Volker Franz bedanken, der uns immer wieder mit Rat und Tat zur Seite steht.

Weiterhin haben wir Schallabsorber an die Decke angebracht und mit Hanf gefüllte Kästen an den Stirnseiten angebracht.

Es ist also alles vorbereitet für die Zeit nach Corona. Wir sind schon sehr gespannt, wie sich die Maßnahmen auswirken werden.

Was so alles auf dem Dachboden liegt.

Heute haben wir mit einigen rüstigen Rentnern den Dachboden aufgeräumt und vieles entsorgt. Dennoch gibt es immer noch eine Menge aus der ursprünglichen Zigarrenfabrik dort zu finden.

Einige Zigarrenkisten, Lohnbücher und Fotos hat unser Sänger Jörg vom Atelier Jörg Schmitz bereits vor Wochen gesichert und in vier Schaukästen zusammengestellt. Diese wunderschönen Schaukästen wurden von der Rahmenwerkstatt in Gelnhausen Schaukästen erstellt und heute von der Inhaberin Cornelia Hartmann angeliefert.

Spielen mit Bauklötzern

Ersatzbeschäftigung für den Chorgesang in Corona-Zeiten? Drehen die Sänger jetzt durch? Was soll das und müssen wir uns Gedanken machen? Soviel sei verraten, nein! Gedanken müssen wir uns nicht machen, sondern es wird in verschiedenen Werkstätten weiter an unserer KlangFabrik gearbeitet. Mehr demnächst 😉

Heimgekommen!

Ein emotionaler Moment und Abend für die HARMONIE. Nach monatelanger Arbeit sind wir am vergangenen Mittwoch in unser neues Vereinsheim KlangFabrik eingezogen. Zurück an jenen Ort wo vor 140 Jahren die ersten Proben der HARMONIE stattfanden.

Mit Gesang und Spalier für die Vereinsfahne sind die Sänger in die KlangFabrik eingezogen. Mit dabei waren auch viele inzwischen nicht mehr aktive, langjährige Sänger, Nachbarn und Vermieter sowie Partnerinnen der Sänger. Alle erfreuten sich am neuen Glanz und dem alten Charme der KlangFabrik. Vorsitzender Matthias Trageser machte in einer kurzen Ansprache die Bedeutung dieses Momentes deutlich und dass wir nun das Haus mit Leben füllen mögen. Chorleiter Matthias Schmitt hatte eigens ein Stück arrangiert und dieses Martin´s Song betitelt. Nach einer kurzen Probe ging es dann zur nächsten Station, dem Schankraum. Und wer die HARMONIE kennt kann sich vorstellen, dass es nicht lange dauerte, bis das erste Lied erklang. Besonders ergreifend der Moment, als sich bei „Ich bete an die Macht der Liebe“ alle von ihren Plätzen erhoben und so manch einer ein Glitzern des Glücks in den Augen hatte.

Heute ist es soweit!

Am heutigen 25. September 2019 ziehen wir ein in unsere neue Heimat, der KlangFabrik. Damit kehren wir nach 140 Jahren zurück an den Ort, an dem die ersten Proben der HARMONIE im Sommer 1879 stattfanden. Oder, wie es unser Vorsitzender Matthias Trageser sagt „wir kommen zurück zu unseren Wurzeln und starten gleichzeitig in eine spannende Zukunft. Jetzt liegt es an uns, diese alte Gemäuer mit neuem Leben zu erfüllen.“

An dieser Stelle ein ganz herzliches Dankeschön an alle Mitglieder, die in den letzten Wochen und Monaten fleißig gearbeitet und beim Umbau geholfen haben. Das ist eine großartige Leistung unserer Mitglieder und darauf dürfen wir stolz sein.

Nachfolgend ein Bericht aus der GNZ vom vergangenen Samstag, den der Redakteur Dr. Matthias Abel sehr schön geschrieben hat.

Besuch von der Presse in der KlangFabrik

Heute ist Dr. Matthias Abel von der GNZ bei uns gewesen und hat sich über den aktuellen Stand der Renovierungsarbeiten erkundigt. „Das hat etwas städtisches“, war er sehr begeistert von unserem Konzept, das ihm unser Sänger und Architekt Roland Franz erläutert hat. Der große, helle Proberaum und der Schankraum, der an die Wurzeln als Zigarrenfabrik erinnert. Es gibt sehr viele Details, die es gilt entdeckt zu werden. Ein Vereinsheim um sich heimisch und wohl zu fühlen! Am kommenden Samstag soll der Bericht in der GNZ erscheinen und am kommenden Mittwoch, den 25. September, werden wir die erste Probe in unserer neuen Heimat haben.

Daniel gibt den Takt vor

Unser Bauleiter Daniel Adam gibt nach jeder Probe eine kurze Information über den aktuellen Stand der Umbauarbeiten in der KlangFabrik. Er, und unser Architekt Roland Franz als Hauptverantwortliche, haben in den letzten Wochen eine Wahnsinnsarbeit geleistet. Und der aktuelle Stand kann sich sehen lassen, wie wir meinen.

Morgen am 18. September haben wir die letzte Probe in unserem Ausweichquartier „Zum Grünen Baum“ in Lützelhausen. Dann sind wir am Wochenende auf dem Wettbewerb in Pohl-Göns. Und ab dann proben wir in unserem neuen Heim, einem Ort zum wohlfühlen.

Wir freuen uns wahnsinnig…nur noch 8 mal ausschlafen 😉

Sichtbare Geschichte

Während im Dachgeschoss geputzt und gewienert wird, damit der Staub der Jahrhunderte weicht, geht’s im 1. OG an die Deko: Jetzt kommen die Feinheiten in der KlangFabrik, dem neuen Vereinsheim der HARMONIE in der ehemaligen Zigarrenfabrik Bilz in Bernbach. Die Wand zwischen Proberaum und Vereinslokal wird derzeit zur lebendigen Vereinsgeschichte: frühe Urkunden, ehrenvolle Gruppenbilder honoriger Sangesbrüder und gestiftete Gaben zu besonderen Anlässen zieren mittlerweile die frisch renovierten Flächen. Eine Auswahl besonderer Momente aus der jüngsten Chorzeit ergänzt die geschichtlichen Rückblicke, so daß sich Tradition und Neues die in spannender Balance begegnen. –– Auch die Geschichte der ehemaligen Zigarrenfabrik wird gerade für eine würdige Präsentation aufgearbeitet – aber dazu demnächst mehr…